Bauch-Beine-Po

Ansprechpartnerin:
Gabi Fedra (gfedra@web.de)

Übungsleiterinnen:
Karen Winkler & Steffi Bauer

Trainingszeiten:
mittwochs, 19.00 Uhr bis 20.00 Uhr in der Sport- und Kulturhalle Roßwag

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Aktuelles

BBP-Ausflug nach Esslingen – Abenteuer inklusive

Der vierte Ausflug der BBP-Gruppe führte am 16. Juli 2016 nach Esslingen.

Karin Juhasz und Carolin Mörgenthaler-Fuchs waren dieses Mal das Organisationsteam. Danke dafür! Sie begrüßten die Teilnehmerinnen mit einem kleinen Sektfrühstück auf dem Flößerplatz. Dann ging es mit der Bahn in die schöne Fachwerkstadt am Neckar. Dort freute sich Bertram Haak von der Sektkellerei Kessler bereits auf die Gruppe aus Roßwag. In dem altehrwürdigen Gebäude der ältesten Sektkellerei Deutschlands, das mitten in der wunderschönen Altstadt liegt, erfuhren die Teilnehmer viele interessante Details über die Geschichte des Hauses und die Herstellung und Lagerung von Sekt. Man bestaunte alte Gerätschaften und stieg in die tiefen Gewölbekeller hinab. Dort hingen wie riesige Spinnweben die etwas gruseligen Kellerpilze von der Decke. Jede schwäbische Hausfrau würde hier gerne mal den Besen schwingen, denn es scheint, als ob schon sehr lange Zeit die Kehrwoche versäumt wurde. Aber das ist gewollt, denn diese Pilze sind für das Klima im Keller besonders wichtig.

Im Anschluss an die Führung durfte – musikalisch untermalt von Herrn Haak – auch probiert werden. Neu war der Geschmack und Geruch des frisch von der Hefe befreiten Sektes. Er schmeckt und riecht deutlich nach Hefe und hat sehr viel prickelnde Kohlensäure. Dieser Sekt wird so nicht verkauft, sondern wieder aufgefüllt und ein paar weitere Monate gelagert. Der „normal“ gereifte Sekt schmeckt dann nicht mehr nach Hefe und auch die Perlage der Kohlensäure ist deutlich feiner. Zum Vergleich gab es noch Proben von etwas länger gelagertem Sekt und der jüngsten Marke – dem Kessler Hochgewächs Rosé.

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Nach dieser für den frühen Vormittag doch reichlich alkoholhaltigen Sektprobe war die Mittagspause auf dem Marktplatz sehr willkommen. Vom Rathausturm hörte man das mittägliche Glockenspiel. Mit einem herzhaften Imbiss oder einem späten Frühstück stärkten sich die Teilnehmerinnen für den zweiten Programmpunkt des Tages. Das war auch dringend nötig, denn die geplante Kanutour durch Esslingens Kanäle wurde abenteuerlicher und anstrengender als erwartet.

Der Guide begrüßte die Gruppe so: „Ihr habt Abenteuer gebucht – Ihr bekommt heute Abenteuer geboten!“. Nach einer kurzen Einweisung wurden die Schwimmwesten angelegt, ein Paddel in die Hand genommen und die schwankenden Vierer-Kanadier bestiegen. Als Anfänger und Ungeübte war es den Neu-Kanutinnen etwas mulmig zumute, doch keine verließ der Mut. Tapfer bestiegen alle die bereitliegenden Kanus. Auf der Tour passierte man Engstellen, niedrige Brücken und die Stromschnellen in „Klein-Amazonien“, es ging über eine Wasserrutsche und sogar durch die sogenannte „Guillotine“ – ein mehr oder weniger offenes Falltor aus Holz!

Zu Beginn verfing sich die eine Boots-Mannschaft in herabhängende Ästen, Brennnesseln oder Brombeerranken, andere Kanus drehten sich öfter um die eigene Achse, schrammten aneinander vorbei oder an den Kanalwänden entlang. Es dauerte etwas, bis jede sich an das „Gemeinsam-in-einem-Boot-Sitzen“ gewöhnt hatte. Ein Stück musste sogar auf der Wasserschifffahrtsstraße Neckar zurückgelegt werden. Zum Glück kam gerade kein Schiff vorbei, denn das Kanu musste zwischendurch am Ufer angelandet und um eine Schleuse herum transportiert werden.

Leider kenterten auf der Fahrt drei Insassen mit ihrem Boot und prüften dabei die Temperatur und Wasserqualität auf unfreiwillige Weise. Glücklicherweise kamen alle drei mit dem Schrecken und nassen Kleidern, aber ohne Verletzungen davon. Nach der Rettungsaktion half man sich notdürftig mit Ersatzkleidung aus. (Später hatten die Unglücklichen dann einen wirklich triftigen Grund für eine Shopping-Tour durch Esslingens Modewelt!). Der Rest der Gruppe kam trockenen Fußes am Ziel an und durfte schon etwas stolz auf dieses überstandene Abenteuer sein.

Da die ganze Aktion länger dauerte als geplant, entfiel der Aufstieg auf die Esslinger Burg und man gönnte sich gleich eine Kaffeepause, um sich von der anstrengenden Kanufahrt zu erholen.

Mit einem Abendessen in einem rustikalen Weinkeller ließ man diesen spannenden und erlebnisreichen Tag ausklingen.